AUSBILDUNGSZENTRUM FÜR GESUNDHEITSFACHBERUFE

Orthoptik

Ausbildung Orthoptik

Orthoptistinnen und Orthoptisten sind Spezialisten für die Untersuchung, Diagnostik und Behandlung von Sehstörungen, Augenbewegungsstörungen, Schielerkrankungen sowie Sehschwächen bei Kindern und Erwachsenen.

Während der Ausbildung werden fundierte Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Augenheilkunde, Neuroophthalmologie, Optik sowie in der Diagnostik und Therapie von Seh- und Augenbewegungsstörungen vermittelt. Ergänzt wird der theoretische Unterricht durch umfangreiche praktische Einsätze in unserer Augenklinik. Dabei lernen die Auszubildenden den professionellen Umgang mit modernen Untersuchungs- und Therapieverfahren sowie die Betreuung von Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen.

Schwerpunkte der Ausbildung:

  • Anatomie und Physiologie des Auges
  • Augenheilkunde und Neuroophthalmologie
  • Orthoptik und Pleoptik
  • Diagnostik von Seh- und Augenbewegungsstörungen
  • Therapieplanung und -durchführung
  • Beratung und Betreuung von Patientinnen und Patienten
  • Anwendung moderner Untersuchungs- und Therapiegeräte
  • Dokumentation und interdisziplinäre Zusammenarbeit im Gesundheitswesen

Praxis: am Universitätsklinikum Magdeburg

  • Der überwiegende Teil der praktischen Ausbildung findet in der Augenklinik im Universitätsklinikum Magdeburg A. ö. R. statt.
  • Theorie: Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe

Der Bildungscampus Berlin ist eine renommierte Bildungseinrichtung und ist eine der wenigen Schulen in Deutschland, welche diesen Fachberuf ausbilden. Weitere Informationen zum Bildungscampus finden Sie hier:

https://www.bildungscampus-berlin.de/ausbildung/orthoptistin

Orthoptistinnen und Orthoptisten sind spezialisierte Fachkräfte im Bereich der Augenheilkunde. Sie untersuchen, diagnostizieren und behandeln Seh- und Augenbewegungsstörungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Abklärung und Therapie von Schielerkrankungen, Doppelbildern, Sehschwächen (Amblyopie) sowie neurologisch bedingten Störungen des Sehens.

In enger Zusammenarbeit mit Augenärztinnen und Augenärzten führen Orthoptistinnen und Orthoptisten umfassende Untersuchungen durch, erstellen Befunde und begleiten Patientinnen und Patienten während der Behandlung. Dabei kommen moderne diagnostische Verfahren und individuelle Therapiekonzepte zum Einsatz.

Das Berufsbild verbindet medizinisches Fachwissen mit einem hohen Maß an Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit. Da viele Patientinnen und Patienten Kinder sind, spielt die altersgerechte Betreuung eine wichtige Rolle. Ebenso gehören die Beratung von Angehörigen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachbereichen zum Berufsalltag.

Typische Aufgaben von Orthoptistinnen und Orthoptisten:

  • Untersuchung von Sehfunktionen und Augenbewegungen
  • Diagnostik von Schielerkrankungen und Doppelbildern
  • Erkennung und Behandlung von Sehschwächen (Amblyopie)
  • Betreuung von Patientinnen und Patienten mit neurologischen Sehstörungen
  • Durchführung von Seh- und Funktionstests
  • Beratung von Patientinnen, Patienten und Angehörigen
  • Dokumentation von Untersuchungsergebnissen
  • Zusammenarbeit mit Augenärztinnen, Augenärzten und weiteren Fachdisziplinen
  1. Ausbildungsjahr: 1.233,44 €  Bruttoentgelt
  2. Ausbildungsjahr: 1.295,84 €  Bruttoentgelt
  3. Ausbildungsjahr: 1.396,72 €  Bruttoentgelt

 Abschlussprämie

 Bei Beendigung des Ausbildungsverhältnisses aufgrund erfolgreich abgeschlossener Abschlussprüfung bzw. staatlicher Prüfung erhalten Auszubildende eine Abschlussprämie als Einmalzahlung in Höhe von 400,00 €.

Orthoptik ist ein vielseitiger Gesundheitsberuf, der medizinische Präzision, technisches Verständnis und den direkten Kontakt mit Menschen miteinander verbindet. Die Tätigkeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung des Sehvermögens und damit zur Lebensqualität der Patientinnen und Patienten.

  • Augenkliniken
  • Augenarztpraxen
  • Medizinische Versorgungszentren (MVZ)
  • Rehabilitations- und Frühförderzentren
  • Universitätskliniken
  • Forschung und Lehre

Die Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung sind: 

  • Abschluss der Realschule, der Fachoberschule oder des Gymnasiums zum Beginn der Ausbildung, alternativ Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung (mind. 2 Jahre) bzw. erfolgreich abgeschlossenen einjährige Ausbildung in der Krankenpflegehilfe
  • Kenntnisse der deutschen Sprache (mind. B2-Nachweis), die für das Absolvieren der Ausbildung erforderlich sind

Nach Erhalt der Zusage für den Ausbildungsplatz sind weitere Unterlagen erforderlich: 

  • ärztliches Gesundheitszeugnis, aus dem hervorgeht, dass die körperliche, geistige und psychische Eignung besteht
  • Führungszeugnis

Weiterhin wünschenswert sind: 

  • möglichst berufsbezogene Praktika
  • Berufsmotivation
  • Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein

 

Bewerbung zum 1. September 2027

Infos folgen in Kürze.

Letzte Änderung: 09.07.2026 - Ansprechpartner:

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