AUSBILDUNGSZENTRUM FÜR GESUNDHEITSFACHBERUFE

Pflegefachassistenz

Die neue Pflegefachassistentenausbildung richtet sich an Personen ohne vorherige Pflegeausbildung, die eine qualifizierte Unterstützung in der Pflege übernehmen möchten. Die Ausbildung dauert je nach Modell und Bundesland mehrere Monate bis zu zwei Jahren und kombiniert theoretische Inhalte in der Pflegefachschule mit praktischen Einsätzen in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder ambulanten Diensten. Kerninhalte umfassen Grundlagen der Pflege, Gesundheits- und Krankheitslehre, Hygiene und Infektionsprävention, Kommunikation und Teamarbeit, Ethik und Datenschutz sowie Dokumentation und Qualitätsmanagement. Am Ende sollen Absolventinnen und Absolventen eigenständige Grundpflege und Aktivierung von Klienten durchführen können und unter fachlicher Anleitung medizinisch-fachliche Tätigkeiten unterstützen sowie relevante Pflegeinformationen beobachten und dokumentieren. Der Abschluss erfolgt durch eine Prüfung bzw. eine regionale Anerkennung oder ein Zertifikat, und die Ausbildung bietet Perspektiven für weiterführende Qualifikationen im Pflegebereich.

Praxis: am Universitätsklinikum Magdeburg

Theorie: Die Theorie findet in unserer Kooperationsschule, dem Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe gGmbH statt. 

Zweck/Rolle: Eine unterstützende Fachkraft im pflegerischen Versorgungssystem. Sie arbeitet unter Anleitung von Pflegefachpersonen (z. B. Pflegefachkraft) und entlastet das Team bei der Grundpflege und Aktivierung der ihr anvertrauten Klientinnen und Klienten.

Typische Aufgaben: Grundpflege (Waschen, Anziehen, Mobilisieren), Unterstützung bei Essen und Trinken, Hilfe bei Körperpflege und Mobilität, Begleitung und Aktivierung, einfache medizinisch-fachliche Tätigkeiten unter Anleitung, Beobachtung von Zustand und Pflegebedarf, Dokumentation relevanter Informationen, Zusammenarbeit im interprofessionellen Team, Hygienemaßnahmen und Einhaltung von Sicherheitsvorgaben.

Kompetenzen: Selbstständige Durchführung von Grundpflege und Aktivierung, fachliche Unterstützung bei dokumentations- und administrationsnahen Tätigkeiten, Erkennen von Veränderungsbedarfen und Weitergabe von Informationen, Arbeiten nach Pflegedokumentationsplänen, Notfallmaßnahmen im Rahmen der eigenen Kompetenzen.

Arbeitsfelder: Krankenhäuser, Pflegeheime, Rehabilitations- bzw. geriatrische Einrichtungen, ambulante Pflegedienste, Hospize.

Ausbildungsvergütung nach Haustarif

18-monatige Ausbildung: 1.337,13 € Bruttoentgelt

  • Schicht- und Wechselschichtzulage von 35 € Bruttoentgelt monatlich
  • Vergütung von Zeitzuschlägen für Nachtarbeit und Sonntags- und Feiertagsdienste
  • Finanzierung von Familienheimfahrten, Fahrt- und Übernachtungskosten zum dem Bildungscampus

Abschlussprämie

 Bei Beendigung des Ausbildungsverhältnisses aufgrund erfolgreich abgeschlossener Abschlussprüfung bzw. staatlicher Prüfung erhalten Auszubildende eine Abschlussprämie als Einmalzahlung in Höhe von 400,00 €.

Die Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung sind: 

  • Mindestens Abschluss Hauptschulabschluss
  • Kenntnisse der deutschen Sprache (mind. B2-Nachweis), die für das Absolvieren der Ausbildung erforderlich sind

Nach Erhalt der Zusage für den Ausbildungsplatz sind weitere Unterlagen erforderlich: 

  • ärztliches Gesundheitszeugnis, aus dem hervorgeht, dass die körperliche, geistige und psychische Eignung besteht
  • Führungszeugnis

Weiterhin wünschenswert sind: 

  • möglichst berufsbezogene Praktika
  • Berufsmotivation
  • Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein

 

Bewerbung zum 1. September 2027

Bewirb dich jetzt und hier und wähle aus, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Einrichtungshaus du deine Ausbildung beginnen möchtest:

Letzte Änderung: 23.07.2026 - Ansprechpartner:

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